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Familie Fischer führt seit einem Jahr den Dorfladen Eschbronn

Eine Einrichtung, die gegen die Gesetze der Marktwirtschaft und gegen Megatrends funktionieren muss. Der Dorfladen Eschbronn feierte letzten Samstag Jubiläum. Seit einem Jahr betreibt die Familie Fischer mit großem Engagement den Eschbronner Dorfladen. Das Projekt ist ein Paradebeispiel bürgerschaftlichen Engagements. Viele Eschbronner haben Geld und Arbeitskraft in dieses Projekt eingebracht, um die Lebensqualität in unserer Gemeinde zu erhöhen. Unstrittig ist, dass der Dorfladen die Ortsmitte in Mariazell aber auch die gesamte Gemeinde erheblich belebt hat. Der Dorfladen ist nicht nur ein guter Nahversorger, sondern hat sich auch zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Dies ist auch das Ergebnis einer Umfrage, die der Verein Bürger für Eschbronn bei den Haushalten in Eschbronn angestellt hat. Und auch am Samstag haben sich etliche Einwohner versammelt, um den Dorfladen zu feiern.
Jochen Auber, Vorsitzender des Vereins Bürger für Eschbronn, zeigte in seiner Ansprache die Bemühungen auf, die Ortsmitte attraktiver zu machen, was auch gelang. In großer Offenheit zeigte er auf, dass der Dorfladen auch eine ausreichende Nachfrage brauche, um bestehen zu können. Man dürfe also nicht nachlassen, konsequent auch im Dorfladen einzukaufen. Insbesondere die Nachmittage seien verhältnismäßig schwach frequentiert. Dies sei ein Problem, auf das aus betriebswirtschaftlichen Gründen reagiert werden müsse. Verein und Betreiber versuchen zunächst mit Aktionen die Kundschaft, insbesondere auch an den Nachmittagen, zu gewinnen. So soll dienstagnachmittags ein Kaffeetreff etabliert werden, wo sich die Kundschaft zwanglos zum Kaffeeplausch treffen kann. Damit soll auch der Forderung nachgekommen werden, dass der Dorfladen ein Treffpunkt für Jung und Alt in der Ortsmitte sein soll. Die beiden ersten Kaffeetreffs im Dorfladen waren übrigens sehr vielversprechend. Denkbar wäre durchaus auch, dies z. B. auf weitere Nachmittage auszudehnen.
Bürgermeister Franz Moser berichtete von vielen Dörfern aber auch Quartieren in Städten, die im Grunde die gleiche oder ähnliche Problematik hätten, wie sie auch in Eschbronn bestand. Er erfahre von außen immer wieder viel Bewunderung für den Mut, den man in Eschbronn aufgebracht habe, vor allem aber über die unglaubliche Solidarität der Bürgerschaft. Nur weil die Einwohnerschaft der gesamten Gemeinde zusammengestanden sei, sei das Projekt möglich und der Kraftakt geschafft worden. Diese Solidarität mit dem Dorfladen sei aber auch weiterhin nötig, um nachhaltig den Bestand zu sichern. Weil eben der Dorfladen ein Projekt sei, das gegen Trends der Zentralisierung von immer größeren Märkten auf der grünen Wiese stehe, müsse ein Dorfladen natürlich auch anders agieren. Auch dies müsse akzeptiert werden, zumal die Andersartigkeit letztlich nicht nachteilig sei, wie auch die Umfrage bestätige.
Die angesprochene Umfrage des Vereins Bürger für Eschbronn hat einen sehr guten Rücklauf erbracht. Jochen Auber erklärte, dass der Verein und die Familie Fischer die Rückmeldungen und Vorschläge aufarbeiten und deren Umsetzbarkeit prüfen werden.

Seniorenausfahrten 2018

Liebe Eschbronnerinnen und Eschbronner im Alter über 60 Jahre!

Die Organisatoren für die Veranstaltungen und Ausfahrten 2018 haben sich tiefschürfende Gedanken gemacht und sind zu folgenden Zielen gekommen:

Unsere erste Ausfahrt erfolgt am Mittwoch,  18.April nach Pforzheim zur Besichtigung des dortigen Gasometers mit angeschlossenem Vortrag. Zu dieser Fahrt werden wir gegen 11.00 Uhr starten. Der Abschluß ist im Bereich Freudenstadt/Loßburg geplant.

Die nächste Ausfahrt führt uns am Mittwoch, 13.  Juni zur Burg Hohenneuffen mit Greifvogelschau (Nachmittagsfahrt). Der Abschluss ist in der Brennscheuer in Dettingen a.d. Erms  oder einer ähnlichen Eventkneipe vorgesehen.

Die dritte Ausfahrt führt uns am Mittwoch, 08. August in die Landeshauptstadt ins SWR Funkhaus. Die Führung ist festgelegt auf die Zeit von 16.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr und beinhaltet folgende Höhepunkte: Multimedia Präsentation – der SWR stellt sich vor; Besuch des Hörfunkbereichs mit Besichtigung eines Hörspielstudios; Besichtigung der Fernsehstudios; Besuch der hauseigenen Werkstätten und Einblick ins Hörfunkarchiv. Änderungen sind hierbei möglich. Von Seiten des SWR wird darauf hingewiesen, dass es während der Führung keine Pause und keine Sitzmöglichkeiten gibt.

Am Mittwoch, 17. Oktober fahren wir zur Kürbisausstellung im Blühenden Barock nach Ludwigsburg. Zum Abschluss ist der Besuch einer Besenwirtschaft in Planung.

Sollte es klappen, werden wir am Mittwoch, 14. November das Europaparlament in Straßburg besuchen mit Teilnahme einer Sitzung und Begrüßung durch unseren MdEP Dr. Andreas Schwab. Der Termin ist angemeldet und dort vorgemerkt. Die endgültige Entscheidung über den Besuch fällt aber erst vier Wochen vor dem geplanten Termin.

Termin Jahresabschußfeier:

Mittwoch, 12. Dezember in einem unserer Sportheime